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Helmpflicht nicht nur auf dem Turnier?

Helmpflicht nicht nur beim Turnier?

Bei Turnieren und Wettkämpfen ist ein Helm bereits Pflicht und gehört zum korrekten Anzug. Lediglich bei Dressurwettkämpfen der hohen Klassen hat der Reiter die Wahl zwischen einem Helm oder einer Kappe. Aber auch der Zylinder ist noch erlaubt, besonders in Kombination mit dem Reitfrack.

Umständlich im Alltag

Wenn es aber nun um das tägliche Training oder aber dem Ausritt mit dem Pferd geht, gibt es noch immer unterschiedliche Sichtweisen zum Thema Helm.

Sollten Reiter daher auch in ihrer Freizeit einen Helm tragen oder nur diejenigen, die generell einem höheren Risiko unterliegen? So ist die Gefahr eines Sturzes bei Parcoursspringern oder Vielseitigkeitsreitern generell größer. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um einen Anfänger handelt, der sein Pferd noch nicht unter Kontrolle hat oder dem Profi mit jahrelanger Erfahrung. Leider kommt es sogar bei hochrangigen Vielseitigkeits- oder Springturnieren gelegentlich zu Unfällen.

Wer sich also bewusst in eine solche Gefahr bringt ohne einen Helm zu tragen muss damit rechnen, dass die Versicherung im Schadensfall nicht den vollen Betrag erstattet.

Dressur- und Freizeitreiter heben an dieser Stelle vielleicht den Finger und weisen darauf hin, dass sie im Vergleich zu den Springern ein geringeres Risiko tragen. Aber auch die geübtesten können nicht ausschließen, dass sich das Pferd erschreckt, buckelt oder sogar durchgeht. Juristen sprechen in diesen Fällen von der „Tiergefahr“, die für unvorhersehbare Umstände dient. Wenn ein dritter also Schaden erleidet, so haftet der Reiter nach dem BGB. Dies hat zur Folge, dass bereits in vielen Reitställen mit Verleih eine strikte Helmpflicht herrscht.

Ein Reithelm kann einen Sturz sicher nicht verhindern, er kann aber die Folgen minimieren.

Keine gesetzliche Regelung

Eine gesetzliche Regelung für Reiter, die sie zum Tragen eines Helms verpflichtet, gibt es derzeit nicht. Teilnehmer an offiziellen reitsportlichen Wettbewerben sind nach den Vorschriften der Leistungsprüfungsordnung (LPO) dazu verpflichtet, während der Prüfung und auf den Vorbereitungsplätzen einen Sicherheitsreithelm zu tragen, wenn sie noch keine 18 Jahre alt sind. Teilnehmer an Spring- und Vielseitigkeitsprüfungen müssen immer einen Sicherheitshelm tragen.
Die neueste Fassung der LPO, die am 01.01.2013 in Kraft getreten ist, sieht vor, dass Reiter, die mindestens 18 Jahre alt sind, in Dressurprüfungen der Klasse L und höher zwischen dem Reithelm, einer Reitkappe oder einem Reitzylinder wählen können.

Wie haltet Ihr es beim Reiten mit dem Helm? Ist er für euch nur lästig oder doch eine sinnvolle Ergänzung des Outfits?

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